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Der Landwirtschaft zuhören = Wertschätzung

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vor 9 Monaten

Die Politik muss der Landwirtschaft zuhören, und zwar mit Wertschätzung. Dafür steht Weitersäen. Und dafür stehst du. Oder?

Also. Was brauchen wir dafür?

Erstens brauchen wir, so einfach es klingt, eine gemeinsame Website.

Denn das BMEL hat eine Website. Der BUND hat eine Website. Die Grünen haben eine Website. Jeder hat eine Website, auf der sich jeder informieren kann.
Nur die Landwirtschaft nicht.

Die hat tausend Websites, und keine nützt was.

Deswegen ist Weitersäen erstmal und ganz einfach die Website, auf der man sich über die Landwirtschaft informiert.
Man findet alle Themen an einem Ort, ganz einfach per Suchfunktion. Und kann aus den Artikeln und Diskussionen den aktuellen Meinungsstand erfahren.

Und zweitens brauchen wir: Klare Aussagen.

So vielfältig wie die Landwirtschaft sind auch ihre Meinungen.
Die Weitersäen-Community
– nimmt alle diese Meinungen auf,
– diskutiert sie in Gruppen und
– formuliert sie in Artikeln.

Und mit diesen Artikeln tritt sie dann in die Landwirtschaftsdebatte ein. Jetzt muss die Politik der Landwirtschaft zuhören und ihr Wertschätzung entgegenbringen.

Denn das ist die Stimme der Landwirtschaft.

Und was sagt sie so, diese Stimme?

(Hier wären mal ein paar Vorschläge:)

Erstens: Planbarkeit.

Jedes Jahr eine neue Düngeverordnung rauszuhauen, bevor die letzte überhaupt Zeit hatte, zu wirken, ist nicht nur schlechtes politisches Handwerk.
Es macht die Bauern und Bäuerinnen seelisch fertig.
Sie leben von Tag zu Tag. Und das Wetter wird jedes Jahr verrückter.
Wertschätzung sieht anders aus.
„Wandel muss es immer geben“, sagt die Stimme der Landwirtschaft.
„Aber Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Die Politik muss der Landwirtschaft zuhören. So geht Wertschätzung.

Zweitens: Sachverstand.

Wenn die Gesellschaft Fußball schaut und einer sagt was Doofes, stöhnen alle.
Und was passiert, wenn die Gesellschaft was, äh, „Unverständiges“ über die Landwirtschaft sagt?
„Wir wollen dir zuhören und dir die Wertschätzung erweisen, die wir auch für uns selbst erwarten,“ sagt dann lächelnd die Stimme der Landwirtschaft.
„Sieh uns als deinen Online-Übersetzer zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft“.

Drittens: Miteinander.

Unser Weg zu einer Landwirtschaft, mit der Bürger, Bauern und Bienen (und Bieninnen 🙂 gut leben können, ist ein tolles Ziel, aber auch eine langwierige Sache.
Und bis wir da sind, müssen wir jeden Tag essen und trinken.
Aber das liefert nun mal die Landwirtschaft, die wir haben.

Was sollen wir denn machen? Aufhören zu essen?

„Lasst uns weitersäen,“ sagt die Stimme der Landwirtschaft.
„Miteinander weitersäen.“

Weitersäen will, dass die Menschen der Landwirtschaft zuhören und ihr Wertschätzung entgegenbringen.